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StrongDM & USO: Vom theoretischen PAM-Versprechen in die Praxis

Privileged Access Management auf ein höheres Level heben? Mit unserem Partner StrongDM ist das für Unternehmen ein Leichtes.

Privileged Access Management (PAM) verspricht Unternehmen, Zugriffe auf hochprivilegierte Konten und Systeme so abzusichern, dass jede Person nur die Rechte erhält, die sie wirklich braucht (Least Privilege), dass jederzeit nachvollziehbar ist, wer worauf Zugriff hat (Auditability), und dass privilegierte Zugangsdaten und Berechtigungen zentral verwaltet und schnell angepasst werden können – etwa beim On- und Offboarding.

Doch in der Praxis wurden klassische PAM-Lösungen für eine statische IT-Welt entwickelt. Nicht so die PAM-Plattform unseres Partners StrongDM. Sie ermöglicht, was viele Legacy-Tools nicht leisten können: kontinuierliche Autorisierung während der Nutzung – ausgelegt für moderne Infrastrukturen.

Klassische PAM-Realität: Lücken erkennen

Liest man die oben angeführten Vorzüge eines PAM, ist die Entscheidung meist schnell gefasst: Das brauchen wir auch! Doch zwischen Theorie und Praxis klafft oftmals eine Lücke. Workflows sind zu schwerfällig, Policies werden statisch vergeben statt kontextabhängig durchgesetzt, und „Standing Access“ bleibt länger bestehen als gewollt.

Gerade in modernen Umgebungen mit Kubernetes, Terraform, Datenbanken und CI/CD entstehen oft parallele Zugriffswege (SSH-Keys, lokale DB-User, Cloud-Keys) – und somit genau jene Schatten-IT, die Privileged Access Management eigentlich verhindern sollte. Der wahre PAM-Mehrwert wird nicht freigesetzt. Doch PAM-Lösung ist nicht gleich PAM-Lösung.

Von statischen Vaults zu laufzeitbasierter Zugriffskontrolle

Klassische Tools verhalten sich wie ein Türsteher: Sie kontrollieren den Ausweis am Eingang, blenden aber aus, was danach passiert. Die Runtime Authorization von StrongDM setzt Policies kontinuierlich durch und bewertet jeden Befehl und jede Abfrage in Echtzeit.

Heißt: Zu Beginn wird geprüft, ob Person X auf System Y zugreifen darf. Sind Häkchen hinter „MFA“, „Rolle“ und „Ticket“ gesetzt, startet die Session. Mit ihr endet jedoch oftmals die feingranulare Steuerung. StrongDM setzt genau hier an und ermöglicht Kontrolle auch während der Nutzung.

Mit der Zero-Trust-Access-Plattform glauben Unternehmen nicht nur, dass Zugriffe sicher sind, sondern können dies lückenlos nachvollziehen und zeitnah belegen:

·         wer hat wann auf was zugegriffen

·         wie erfolgt der Zugriff und mit welcher Identität

·         welche Aktionen wurden ausgeführt (Audit-Trail, Session-Daten)

Aufgrund der nachweislichen Sicherheit war für unser USO-Team klar: Mit StrongDM müssen wir eine Partnerschaft eingehen.  

Auf einen Blick: Überzeugende StrongDM-Argumente

·         Zentrale Steuerungsebene: Rollen und Policies werden konsistent über Cloud-, Hybrid- und On-Prem-Infrastrukturen verwaltet – unabhängig davon, auf welche Systeme zugegriffen wird.

·         Kontrolle auch während der Session: Zugriffe lassen sich nicht nur beim Einstieg prüfen, sondern können auch während der Nutzung nachvollzogen und gesteuert werden.

·         Hohe Transparenz und Auditierbarkeit: Wer wann auf was zugegriffen hat – inklusive relevanter Kontextinformationen und nachvollziehbarem Audit-Trail – wird sichtbar.

·         Weniger „Standing Access“: Zugriffe können zeitlich begrenzt, freigabebasiert und bedarfsorientiert organisiert werden (Just-in-Time). Es gibt somit nichts, was gestohlen, geteilt oder rotiert werden könnte.

·         Passend für moderne Umgebungen: Unterstützt werden typische Zielsysteme wie Server, Datenbanken, Kubernetes, Cloud-Umgebungen und interne Web-Tools.

·         Sicherheit, die mit DevOps mithält: Reibungsloser Zugriff funktioniert über die Tools, mit denen Teams ohnehin arbeiten (zum Beispiel CLI-Workflows), statt über Umwege.

·         Schnelleres On- und Offboarding: Berechtigungen lassen sich zentral anpassen – ohne „vergessene“ Zugänge in einzelnen Systemen.   

Über StrongDM

StrongDM ist der Anbieter für privilegierte Autorisierung, der Security-Teams vollständige Transparenz und Kontrolle bietet und Entwicklerinnen und Entwicklern sofortigen Zugriff ermöglicht – indem jede Aktion in Echtzeit autorisiert wird, nicht nur beim Login.

https://www.strongdm.com

Unsere ersten Schritte

Das erste gemeinsame Projekt ist entscheidend für die Zusammenarbeit. Deshalb war StrongDM über den gesamten Sales Cycle hinweg aktiv eingebunden: mit Vertriebs- und technischem Know-how. Dies hat auf Kundenseite hohes Vertrauen geschaffen, unterstützt durch gezielte Trainings für das USO-Team und durch die begleitete Implementierung („Shadowing“), sodass Fragen direkt im Projekt beantwortet werden konnten.

Das Ergebnis war ein reibungsloser Rollout – und eine belastbare Basis für die weitere gemeinsame Zusammenarbeit.

„Wir haben uns für eine Partnerschaft mit USO entschieden, weil das Team über tiefgehende, langjährige Expertise im Bereich Identity und Security verfügt. Über das Schwesterunternehmen umbrella.associates GmbH sind sie eng mit den Herausforderungen und den Zukunftsambitionen des deutschen Marktes verbunden.“ Hermann Hesse, SVP International, StrongDM

Zukunftssichere Partnerschaft

Universal Privileged Access befindet sich zwar im deutschen Markt noch im Aufbau – gleichzeitig wächst bei vielen Unternehmen der Druck, Lösungen zu finden, weil Legacy-Tools operative Abläufe bremsen und moderne Sicherheitsanforderungen nur noch unzureichend abdecken.

Gemeinsam können wir den Blick also optimistisch nach vorne richten. Schritt für Schritt bauen wir die Sichtbarkeit im Markt aus, entwickeln eine belastbare Pipeline und wollen die nächste Welle an Kunden dabei unterstützen, privilegierte Zugriffe praxistauglich und sicher zu modernisieren.

Sie möchten Ihr PAM mit zwei starken Partnern zukunftssicher aufstellen?

Wir sind Ihr Perfect Match!